Pflanzenschutz

Ob im Hausgarten, einer schönen Grünanlage, am und im Teich, bei der Dach- oder Fassaden-begrünung oder in öffentlichen Grünflächen wird der Pflegezustand durch abiotische Schadursachen, Pflanzenkrankheiten, Schädlingen und ungewollten Unkräutern gefährdet. Auch auf Pflasterflächen oder an Mauern sind Fragen des Pflanzenschutzes zu lösen, damit der Wert und die Funktion der Flächen aufrechterhalten werden können.
Um sich eine gute Übersicht über alle Gesetzmäßigkeiten, Schadbilder und Maßnahmen des
Pflanzenschutzes zu verschaffen, geben wir Ihnen folgenden Buchtipp:

Pflanzenschutz-Ratgeber, Garten- und Landschaftsbau, Öffentliches Grün und Dienstleistungsgartenbau
Herausgeber: Pflanzenschutzamt Berlin, Mohriner Allee 137, 12347 Berlin, www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz

Wir als Experten für Garten und Landschaft stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Rufen Sie uns an oder kommen Sie für ein persönliches Gespräch in unsere Gärtnerei.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Rechtliches

Durch rechtliche Regelungen wie das Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) auf Bundesebene und verschiedenste Verordnungen auf europäischer Ebene, wie z.B. die Pflanzenschutz-SachkundeVO und die Pflanzenschutz-GeräteVO wird ein sachgerechter Umgang mit Pflanzenschutzmitteln reguliert.
Pflanzenschutzmittel dürfen im gewerblichen Bereich nicht ohne Sachkundenachweis ausgebracht werden, da sie gefährliche Stoffe sind und Risiken für Mensch und Umwelt bergen können.
Unsere Mitarbeiter haben diesen Sachkundenachweis und somit das Fachwissen und die Berechtigung mit Pflanzenschutzmitteln umzugehen.

Maßnahmen

Durch einen Integrierten Pflanzenschutz soll sich der Einsatz von chemischen Pflanzenschutz-mitteln reduzieren. Integrierter Pflanzenschutz beinhaltet verschiedene Verfahren wie biologische, biotechnische, pflanzenzüchterische und anbau- und kulturtechnische Maßnahmen, die miteinander kombiniert werden sollen, um Pflanzen ohne chemischen Einsatz stark und vital zu halten.
Die Basis des Integrierten Pflanzenschutzes bilden die vorbeugenden Maßnahmen wie:

  • Befallenes oder krankes Pflanzenmaterial kann Krankheiten und Schaderreger beherbergen und weiter verbreiten. Entfernen und entsorgen Sie deshalb infizierte Pflanzenteile und Unkräuter, die oft als Zwischenwirte fungieren, über den Hausmüll und nicht auf dem Kompost.
  • Achten Sie bei Ihren Pflanzen auf eine optimale Nährstoff- und Wasserversorgung. Ist diese zu niedrig oder auch zu hoch, wird die Pflanze geschwächt und dadurch angreifbar für Schädlinge gemacht.
  • Besonders im Winter leiden viele Pflanzen unter zu hohem Salzeintrag im Wurzelbereich. Der veränderte Nährstoffhaushalt durch den hohen Salzgehalt führt u. a. zu Verdichtungen des Bodens sowie zu vertrocknen und verbrennen und letztendlich zu einem absterben der Pflanze. Achten Sie im Winter also darauf, kein Salz sondern andere Streumaterialien wie Sand oder Splitt zu verwenden.
  • Eine starke und vitale Pflanze benötigt einen optimalen Standort. Das heißt, dass neben den Lichtverhältnissen auch die Bodenbeschaffenheit wichtig ist. Steht eine Pflanze in verdichteten Boden fällt es ihr schwer sich zu entwickeln und ist angreifbar für Schädlinge und Krankheiten, weil ihr Sauerstoff- und Nährstoffzugang stark eingeschränkt ist. Auch vertragen viele Pflanzen den Druck auf ihre Wurzeln schlecht, sodass sie wuchsunwillig werden.
  • Darüber hinaus ist die Pflanzengesellschaft ein wesentlicher Faktor. Monokulturen sind aufgrund ihrer Beschaffenheit ein Schlaraffenland für Schädlinge, weil sie dort keinerlei Barrikaden oder Feinde haben. Vielseitige Pflanzengesellschaften sind in der Lage sich gegenseitig zu schützen, indem sie eigenständig verschiedene Nützlinge wie den Marienkäfer, Vögel, Schwebfliegen oder Spinnen anlocken.  Wenn Sie also einen Garten planen, achten sie auf ein ausgewogenes Pflanzenrepertoire.

Neben diesen vorbeugenden Maßnahmen gibt es auch noch andere Pflanzenschutzmaßnahmen
Wie biotechnische, physikalische und chemische Verfahren.


      

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